Manche von euch warten sicher schon gespannt auf den ersten Blog-Eintrag. Da ich von Handy aus schreibe wird er kürzer ausfallen, aber immerhin...
Inzwischen bin ich schon seit einer Woche unterwegs in der arabischen Welt. Zu Beginn ein Tag in Abu Dhabi, wo die Sheikh Zayed Moschee das Highlight war. Ein gigantisches Bauwerk, das im Sonnenuntergang in ein schönes Licht getaucht war.
Danach ging es mit dem öffentlichen Bus weiter nach Dubai. An zwei Tagen gab es das volle Programm: verschiedene Souqs (für manche von euch vielleicht besser bekannt als Bazar), eine Auffahrt auf den höchsten Turm der Welt, den Burj Khalifa, wobei ich die Ehre hatte mit dem Architekten vom Burj Khalifa Aufzug fahren zu dürfen, glitzernde auf Hochglanz polierte Malls, Weihrauchduft überall und wahnsinnig freundliche Menschen.
In Dubai hieß es dann auch das Busticket für den Oman zu kaufen. Da in der arabischen Welt alle ihr Post im Postfach abholen gibt es keine Adressen mit Straßennamen und Hausnummern so wie wir sie kennen. Einem Palästinenser der in Dubai lebt bin ich aufgefallen, wie ich umherirrte und mich durchgefragt habe. Kurzerhand hat er mich angesprochen und eingeladen mich mit seinem Auto dorthin zu bringen. Das Busticket wurde letztendlich auf einem staubigen Parkplatz in einem Hinterhof verkauft. Auf einen Zettel kurz ein paar Hyroglyphen gekritzelt sollte also der Fahrschein in den Oman sein.
Auf dem Weg in den Oman mussten 5 Grenzposten passiert werden, bei denen man immer wieder den Ausweis zeigen musste. Bei einem sollte das ganze Gepäck entladen und gezeigt werden. Scanner wie man sie vom Flughafen kennt gab es nicht. Das Gepäck wurde auf einem Tisch abgestellt und kurz geöffnet. Meinen ganzen Rucksack zu entleeren war dem Zöllner dann doch zu viel. Ein Hund sollte diesen dann noch nach Drogen abschnüffeln, bevor alles wieder verstaut werden konnte und die Reise weiterging.
Nachdem die ersten zwei Nächte im Oman vorbei waren und viel organisatorisches erledigt werden musste ging es heute morgen auf den Viehmarkt nach Nizwa. Ziegen und Kühe werden zum Verkauf angeboten. An einfachen Seilen angebunden werden sie auf dem Marktplatz im Kreis herum gezerrt, sodass jeder Interessent sie sehen kann. Ein Lärm aus Mäh, Muh und dem Geschrei der feilschenden Händler.

Das ist sehr interessant, Du bist im Land von 1000 und einer Nacht gelandet.
AntwortenLöschen