Sonntag, 1. November 2015

Nizwa und die Umgebung

Nachdem der Viehmarkt in Nizwa besucht war ging es nachmittags in die Umgebung. Al Hambra war die erste Station. Eine Altstadt, die aus traditionellen Lehmhäusern gebaut ist. Auch ein Museum im inneren eines solchen Hauses gibt es in dem Frauen traditionelles Haushaltshandwerk wie Brotbacken, Mehl mahlen, Kaffee rösten und Schmuck herstellen zeigen. Empfangen wird man dabei in einer typischen arabischen Kaffeerunde, bei der einem Kaffee und Süßigkeiten serviert werden. Das hier übliche Halwa ist für den europäischen Geschmack extrem süß. Den wohl gemeinten Nachschlag habe ich etwas widerwillig angenommen.

Weiter ging es nach Misfat, einem Bergdorf, das total verwinkelt gebaut ist. Durch einen schmalen Durchgang kommt man in das Dorf.
Am Ende führt das Dorf in eine Oase am Berghang, welche durch einen tosenden Wasserfall aus Regenwasser aus dem Berg gespeist wird.  Fast unvorstellbar wenn man bedenkt, in was für einer trockenen und heißen Gegend man sich befindet. Arm an Vegetation aufgrund von fehlendem Wasser, hungrige Ziegen fressen von ein paar Dornenbüschen das wenige Grün und die Lufttemperatur sinkt auch nachts nicht merkbar unter 30 Grad. 
Die Oase ist ein wahrer Traum an Grün, in dem ich den restlichen Tag voll verbringe. Ein System aus vielen Wasserkanälen die die angelegten Terassenfelder versorgen, umherspringende Frösche und Palmen und Bananenbäume die hier wachsen laden zum verweilen ein. 



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