Sonntag, 6. Dezember 2015

Die Reise geht weiter...

... anders als geplant!
Im Oman habe ich eine wahnsinnig schöne Zeit verbracht, habe dort unglaublich nette Menschen getroffen. Landschaftlich ist von Wüste über Berge bis Küste alles dabei gewesen.
Die Sonnenuntergänge hätte ich gerne in der Endlosschleife angeschaut... ich werde wieder kommen!
Hier nochmal ein Querschnitt meiner Eindrücke.
 Sonnenuntergang über Muscat, der Hauptstadt des Oman

Schuhe vor einer Moschee beim Freitagsgebet

Kamelritt in der Wüste 

Wanderung durch die Berge hinter Muscat

Skyline von Muscat

Omanis beim Spielenauf der Straße

Kronleuchter in der Großen Moschee von Muscat

Reiher am Eingang zum Wadi

Typischer Souq-Laden

Um noch neue Eindrücke zu sammeln geht es nun nach Indien weiter. Ich bin gespannt was mich dort erwartet. Um das Visum für Indien zu bekommen wurde ich im Oman mehrfach auf die indische Botschaft zum Interview bestellt, um den Grund meiner Indien-Reise zu erklären...
Da dieser Blog dann nicht mehr ganz passt gibt es nun den Blog www.sabi-in-indien.blogspot.de / .com
Ich freue mich wenn ihr mich auch auf diesem Abschnitt meiner Reise begleitet. Bis dann! 

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Die Wüste II

Nochmal zieht es mich in die Wüste. Dieses mal in ein Camp, das von Beduinen geführt wird, in dem es keinen Strom gibt. Ahmed holt mich am abgemachten Treffpunkt ab, danach geht es auf festgefahrenen Pisten eine halbe Stunde wüsteneinwärts, bis wir das Camp erreichen.
Kaum angekommen, geht es weiter auf eine Düne, um den Sonnenuntergang anzuschauen.
Nachdem die Sonne untergegangen ist wird es schnell kalt. Ahmed kocht Kaffee für uns, es gibt Datteln und wir bleiben noch etwas sitzen, bevor wir zum Abendessen zurück ins Camp fahren. 

Zum Abendessen gibt es typisch lecker arabisches Hühnchen mit Reis. Danach setzen wir uns ans Lagerfeuer. Der Abend wird lang. Mit vielen Tassen Tee sitzen wir gefühlt die halbe Nacht am Lagerfeuer, Ahmed bringt mir die arabische Schreibweise von Zahlen bei, die er mich zur Probe mehrfach in den feinen Sand schreiben lässt und erzählt mir von seinen Kamelen. 13 Stück hat seine Familie davon, nicht weit vom Camp entfernt...
In dicke Decken gehüllt schlafe ich irgendwann ein. 
Am nächsten Morgen steht Kamelreiten auf dem Programm. Kamele knien nieder, um den Reiter aufsitzen zu lassen. Erschrocken durch diese unerwartete Bewegung des Kamels springe ich 2m zurück, woraufhin mir das kleinste Kamel zugeteilt wird. 
Zurück im Camp verbringe ich den Tag entspannt mit Lesen, bevor Abdullah, ein anderer Beduine, mich mit seinem Allradwagen abholt. Wir fahren auf eine Düne, setzen uns neben das Auto und genießen die Aussicht. 
Nach dem Sonnenuntergang an diesem Tag fragt mich Abdullah, ob ich mitkommen möchte um die Kamele zu füttern - Klar! 
Die Kamele sind hungrig, es herrscht Chaos unter den 13 Kamelen, als die Futterbox geöffnet wird. Abdullah gibt kurz einen Fauch-Laut von sich, woraufhin sich alle Kamele zum Essen auf einen Schlag niederknien. Fasziniert von der erfolgreichen Dressur versuche ich später auch mein Glück, die Kamele zum Niederknien durch Fauch-Laute zu bewegen, doch leider will mir das nicht so gut gelingen...